Unklare Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus Feuerwehren Hordorf und Schandelah übten gemeinsam für den Ernstfall

Am 10.07.2019 traf sich die 2. Gruppe der Feuerwehr Hordorf zu ihrem monatlichen Übungsdienst. Zur Überraschung aller hatte der Ortsbrandmeister die 2. Gruppe der Feuerwehr Schandelah hierzu ebenfalls eingeladen. Gemeinsam wurde nunmehr folgende Lagemeldung abgearbeitet:

„Unklare Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in der Osterwiese im Keller. Es werden drei Personen vermisst“

Daraufhin durchsuchte ein Angriffstrupp unter Atemschutz den Keller, zwei vermisste Personen konnten sofort gerettet werden. Um die dritte vermisste Person zu finden, durchsuchte ein weiterer Angriffstrupp unter Atemschutz mit der Wärmebildkamera den verrauchten Bereich. Auch diese Person wurde damit aufgefunden und gerettet.

Zeitgleich befanden sich 2 Anwohner auf dem Balkon ihrer Wohnung und erklärten, dass sie die Wohnung durch das verqualmte Treppenhaus nicht verlassen können. Beide Anwohner wurden über die dreiteilige Schiebleiter vom Balkon gerettet. Nach der Personenrettung wurde der Brand gelöscht und der Keller mithilfe des Druckbelüfters gelüftet.

Nach der notwendigen Übungsnachbesprechung klang der Abend bei einem gemütlichen Essen aus. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Heinrich Poppe, der das Übungungsobjekt zur Verfügung gestellt hat.

 

 

Text und Fotos: Ina Krok

Julia hat geheiratet!

JF Schandelah belegt bei Gemeindewettbewerben Platz 1 und 5

Schandelah feiert besondere Blutspende

Andreas Florek übergibt im Namen der „Bloody Sisters“ Anke Manicke, Regina Eckel, Bettina Denecke, Karin Hauffe, Christiane Florek und Jutta Rosenktanz eine Rose an Anett

Schandelah Die Blutspende am 08. März 2019 in Schandelah wurde von den Helferinnen zu einem besonderen Ereignis gemacht. Die Gruppe, die sich augenzwinkernd „Bloody Sisters“ nennt, organisierte anlässlich des Weltfrauentags für jede Spenderin eine Rose. Diese wurde mit einem herzlichen „Dankeschön“ übergeben. Tatkräftige Unterstützer der Aktion waren Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schandelah, die die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ausdrücklich unterstützt.

An diesem Tag gab es zudem zwei rekordverdächtige Zahlen: Winfried Dill aus Schandelah gab seine 100. Blutspende, die mit einem besonderen Dank und einem Präsent gewürdigt wurde. Mit 88 Spenderinnen und Spendern war die Beteiligung diesmal besonders hoch. Ein solch großer Zuspruch ist für die letzten Jahre ein Rekord und macht den Organisatoren Hoffnung.

 

Auch die nächste Blutspende am 24. Mai soll wieder zu einem besonderen Ereignis werden. Einzelheiten zu einer geplanten Aktion wird die Feuerwehr Schandelah rechtzeitig veröffentlichen.

https://www.cremlingen-online.de/schandelah-feiert-besondere-blutspende/

Feuerwehrmänner für langjähriges Engagement geehrt

Gemeindebrandmeister Marcus Peters (15 Jahre), Frank Denecke (25 Jahre) und Horst Kirsch (15 Jahre) erhielten für ihren Einsatz ein Präsent der Gemeinde Cremlingen.

„Einsatzkräfte in der Freiwilligen Feuerwehr engagieren sich in ihrer Freizeit für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in ihrer Gemeinde und manchmal auch über diese Grenze hinaus. Sie stehen sieben Tage in der Woche und 24 Stunden am Tag bereit, um im Ernstfall zu helfen. Das tun die Ehrenamtlichen gern und verlangen dafür keinen extra Dank. Trotzdem tut es gut, wenn der persönliche Einsatz gesehen wird und ab und an einmal gewürdigt wird“, heißt es in der Pressemitteilung.

Feuerwehr Schandelah blickt optimistisch in die Zukunft

Henning Walschek, Ortsbrandmeister Frank Denecke, Dirk Kallmeyer, Jan-Rico Grobe, Ortsbürgermeisterin Ute Widow, Frank Eckel, Winfried Dill, Thomas Koch, Jörn Hauffe, Kevin Scholz, Torsten Scholz, Hendrik Ost, Jana Klatt, Christian Hauschild, Stellv. Ortsbrandmeister Frank Herbst, Gemeindebürgermeister Detlef Kaatz

Schandelah. Optimismus prägte die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schandelah am Samstag, den 12.01.2019. Sieben Mitglieder wurden im vergangenen Jahr für den Dienst in der aktiven Wehr ausgebildet, berichtete Ortsbrandmeister Frank Denecke. Diese hat nun 57 Mitglieder. Auch die Zahl der Fördernden ist mit 203 auf einem Höchststand. Über 11 Mädchen und 13 Jungen in der Jugendfeuerwehr freute sich Jugendwart Jens Hauffe. „Bei diesen Zahlen müssen wir uns keine Sorgen um die Zukunft unserer Ortsfeuerwehr machen.“, stellt er abschließend fest.

Insgesamt über 4700 Stunden Dienst leisteten die Aktiven in 2018. In den Übungsdiensten wurden schwerpunktmäßig die Kenntnisse in den Grundtätigkeiten vertieft, berichteten die beiden Gruppenführer. Der Erfolg sei deutlich zu sehen und die Schandelaher Wehrmitglieder hierin sattfest. Für die gemeinsamen Übungen beider Gruppen entwickelte das Kommando neue Ideen, die auf breite Zustimmung stießen. Auch die Kameradschaftspflege in Form von Feiern und Unternehmungen kam nicht zu kurz.

Für Optimismus warb Gemeinbürgermeister Detlef Kaatz bezüglich der Errichtung des neuen Feuerwehrgerätehauses. Der Standort – hierbei sind mehrere Optionen möglich - stehe noch nicht fest. Sobald dies geklärt ist, wird zügig eine konkrete Planung des Gerätehauses folgen.

 

Besondere Ehrungen erfuhren Frank Herbst und Thomas Koch für 40-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Zu Feuerwehrfrau bzw. -mann wurden Jana Klatt, Christian Hauschild, Dirk Kallmeyer, Hendrik Ost, Kevin Scholz, Torsten Scholz und Henning Walschek befördert. Jan-Rico Grobe wurde Oberfeuerwehrmann, Frank Eckel und Jörn Hauffe Hauptfeuerwehrmann.

24 Stundendienst der Jugendfeuerwehr

Die Jugendfeuerwehr Schandelah absolvierte einen 24 Stundendienst vom 13.10.18 10:00 Uhr bis zum 14.10.2018 10:00 Uhr. Insgesamt nahmen 22 Kinder an dem Dienst teil, die "Feuerwache" wurde in der Turnhalle der Schule aufgeschlagen. 

Verschiedenste Einsätze, von der Personensuche, über Verkehrsunfälle, Containerbrand und Ölspur warteten auf die Kinder.

Es wurde gemeinsam gekocht und gegessen. Vielen dank an den Jugendwart und das Betreuerteam, dass das alles möglich gemacht hat.

Artur Eichenlaub 70 Jahre Feuerwehr